Add-on für Google Docs

Eine Fußnote, die der Prüfung standhält

Sie markieren einen Satz, und die cytado-Seitenleiste findet eine geprüfte wissenschaftliche Publikation, die ihn belegt — mit gedruckter Seitenzahl und einem Zitat von genau dieser Seite. Ein Klick fügt eine saubere Fußnote ein.

100 Belege pro Monat kostenlos, ohne Kreditkarte. Das Add-on sieht weder den Rest Ihres Dokuments noch die Dateien in Ihrem Drive.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Sie schreiben ein Kapitel in Docs. Zwölf Tabs sind offen: zwei Datenbanken, drei PDFs, Google Scholar, ein Literaturverwaltungsprogramm. Sie finden einen Absatz, der zu Ihrer These passt, scrollen nach oben zu den Autoren, schreiben das Jahr ab und nehmen die Seitenzahl aus dem PDF-Reader. Zurück im Dokument tippen Sie die Fußnote von Hand und formatieren sie zum vierzigsten Mal.

Oder Sie nehmen die Abkürzung und fragen einen KI-Assistenten. Sie bekommen einen eleganten Absatz mit vier Fußnoten und prüfen die erste in Google Scholar — es gibt sie nicht. Die zweite nennt einen echten Autor, der diese Arbeit nie geschrieben hat. Das Modell hat keinen Zugang zu Bibliotheken, also füllt es die Lücken mit dem, was am plausibelsten klingt.

Beide Wege enden gleich: mit einer Fußnote, die Ihre Betreuung nicht nachprüfen kann. Im ersten Fall, weil die Seitenzahl aus dem Reader stammt und nicht aus der Ausgabe. Im zweiten, weil es die Arbeit gar nicht gibt.

So sieht eine erfundene Quellenangabe aus:

1. Müller, Anna/Schneider, Jonas: Demografischer Wandel in Ostdeutschland nach 1990, in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft (2019), H. 3, S. 45–62.

Formal tadellos, die Zeitschrift gibt es, die Namen klingen glaubwürdig. Diese Arbeit hat nie jemand geschrieben — und genau das macht sie so gefährlich.

Und so sieht eine Fußnote mit falscher Seite aus:

Im PDF-Reader steht das Zitat auf Seite 3 — und genau diese 3 landet in der Fußnote.

In der gedruckten Zeitschrift ist es Seite 612. Wer Seite 3 aufschlägt, findet dort nichts.

Was das Add-on ändert

Statt zwölf Tabs haben Sie eine Seitenleiste rechts neben Ihrem Dokument. Sie markieren einen Satz, erhalten eine Publikation, die ihn belegt, und fügen die Fußnote ein — ohne die Tastatur über die Markierung hinaus zu berühren. Die Arbeit bleibt dort, wo Sie schreiben.

Gedruckte Seitenzahlen

Wir lesen Publikationen Seite für Seite und behalten die Paginierung der Ausgabe bei. „S. 612“ in der Fußnote ist wirklich Seite 612 der Zeitschrift, nicht Seite drei eines PDFs.

Keine erfundenen Quellen

Nur existierende Publikationen mit Link zum Original und einem Zitat von einer bestimmten Seite. Stützt nichts den Satz, erhalten Sie „nicht gefunden“ statt etwas ungefähr Passendem.

Eine echte Docs-Fußnote

Kein Klammervermerk und kein Kasten am Rand. Eine Google-Docs-Fußnote, die sich selbst nummeriert, mit dem Text wandert und den Export nach Word und PDF übersteht.

Wem das wirklich hilft

Bachelor- oder Masterarbeit in Docs

Jedes Kapitel braucht Literatur, und Sie haben keine Wochen, um Datenbanken zu durchforsten. Satz markieren, Quelle mit Seitenzahl erhalten, Fußnote einfügen — das Literaturverzeichnis wächst mit dem Text, statt in der Nacht vor der Abgabe in Panik zu entstehen.

Dissertation oder Zeitschriftenartikel

Hier ist eine erfundene Quellenangabe kein Ausrutscher, sondern ein Ausschlussgrund. Sie erhalten Publikationen mit DOI und gedruckter Paginierung und für eine unbelegte These ein klares „nicht gefunden“. So wissen Sie, was belegt ist, bevor es die Gutachter sehen.

Mehrere Personen schreiben in einem Dokument

Google Docs wählt man meist, weil ein Team darin arbeitet. Das Add-on läuft bei allen Mitschreibenden separat, mit eigenem Konto und Kontingent, während die Fußnoten in derselben Datei landen — ohne Versionen per Mail hin- und herzuschicken.

Hausarbeit bis morgen

Abgabe morgen, gefordert sind „mindestens fünf Quellen“. Statt Literatur blind anzuhängen, markieren Sie die fünf Sätze, die tatsächlich etwas behaupten, und jeder bekommt eine Fußnote, die sich anklicken und prüfen lässt.

So entsteht eine Fußnote

Der ganze Ablauf dauert gut zehn Sekunden und sieht jedes Mal gleich aus. Hier gibt es kein Werkzeug zu erlernen — nur drei Schaltflächen.

  1. 1

    Satz markieren

    Den, der eine Fußnote braucht. Die Seitenleiste übernimmt ihn per „Use current selection“ — nichts abzutippen.

  2. 2

    Thema der Arbeit angeben

    Einmal pro Sitzung. Das Thema filtert Nachbardisziplinen heraus: „Burnout“ in der Pädagogik ist etwas anderes als in der Arbeitsmedizin.

  3. 3

    cytado sucht einen Beleg

    Wir durchsuchen einen Korpus Seite für Seite gelesener Publikationen und kommen mit der zurück, die Ihren Satz tatsächlich stützt — mit Zitat und Seitenzahl.

  4. 4

    Fußnote einfügen

    Ein Klick auf „Insert footnote“. Die Fußnote erscheint im Dokument, und Sie markieren den nächsten Satz.

Die Publikation in der Abbildung ist echt, und die Seitenzahl stammt aus ihrer gedruckten Paginierung — genau diese Fußnote haben wir beim Testen in ein echtes Dokument eingefügt.

Installation Schritt für Schritt

Sechs Schritte, davon vier reine Klicks. Die Seitenleiste des Add-ons ist auf Englisch, deshalb nennen wir die Beschriftungen der Schaltflächen genau so, wie Sie sie sehen werden.

1Add-on im Google Workspace Marketplace installieren

Öffnen Sie die cytado-Seite im Google Workspace Marketplace und klicken Sie auf „Installieren“. Die Installation gilt für Ihr Google-Konto — mit einem privaten Konto brauchen Sie keine Freigabe durch einen Administrator.

Zur Store-Seite →

2Berechtigungen bestätigen

Google zeigt Ihnen, worauf das Add-on zugreifen möchte. Wir verlangen keinen Zugriff auf Ihr gesamtes Drive — nur auf das Dokument, in dem Sie gerade arbeiten, und die Erlaubnis, eine Seitenleiste anzuzeigen. Diesen Umfang haben wir in vier Prüfrunden mit Google festgelegt.

3Seitenleiste im Dokument öffnen

Wählen Sie in Google Docs im oberen Menü Erweiterungen → cytado → „Find source“. Rechts öffnet sich eine Seitenleiste — das ist Ihr gesamter Arbeitsbereich.

4Mit Ihrem cytado-Konto anmelden

Klicken Sie auf „Sign in with cytado“. Ein neuer Tab öffnet sich: Melden Sie sich an oder erstellen Sie in einer halben Minute ein Konto, ohne Kreditkarte. Kehren Sie dann zum Dokument zurück und klicken Sie in der Seitenleiste auf „Refresh“ — der einzige manuelle Schritt, weil Apps Script die Seitenleiste nicht selbst aktualisieren kann.

Das cytado-Konto ist unabhängig von Ihrem Google-Konto — Sie legen es einmal an, und es funktioniert auch in Word, Chrome und im MCP-Connector.

5Satz markieren und suchen

Markieren Sie den Satz, der eine Fußnote braucht, und klicken Sie auf „Use current selection“. Geben Sie das Thema Ihrer Arbeit ein — es filtert Quellen aus Nachbardisziplinen heraus. Klicken Sie auf „Find source“.

6Fußnote mit einem Klick einfügen

Sie erhalten eine Publikation mit Autoren, Jahr, Zitat und gedruckter Seitenzahl. Klicken Sie auf „Insert footnote“ — im Dokument erscheint eine echte Google-Docs-Fußnote, die sich mit Ihrem Text nummeriert und verschiebt.

Einmal pro Dokument

Bei der ersten Fußnote erscheint ein Fenster mit „Select“

Sie klicken auf „Insert footnote“, und statt einer Fußnote öffnet sich eine Dateiauswahl mit genau diesem einen Dokument. Das ist kein Fehler. Das Add-on arbeitet bewusst mit engen Berechtigungen — es greift nur auf Dateien zu, die Sie ihm selbst zeigen —, und Docs behandelt ein geöffnetes Dokument erst als ausgewählt, wenn Sie es bestätigen.

Sie klicken einmal auf „Select“ und schreiben weiter: Die Seitenleiste erkennt den Zugriff selbst und fügt die Fußnote ohne weiteren Klick ein. Bei weiteren Fußnoten in diesem Dokument erscheint das Fenster nicht mehr.

Die Alternative wäre, Zugriff auf alle Ihre Dokumente auf einmal zu verlangen. Google hat uns diesen Umfang verweigert, und zu Recht — uns ist ein Klick lieber als diese Art von Bequemlichkeit.

Was das Add-on sieht — und was nicht

In Ihrem Dokument steht vieles, das niemanden etwas angeht — von halbfertigen Absätzen bis zu Notizen an sich selbst. Die Berechtigungen des Add-ons haben vier Prüfrunden mit Google durchlaufen und sehen so aus:

cytado erhält

  • den markierten Satz — den, der eine Fußnote bekommt;
  • das Thema der Arbeit, das Sie selbst in die Seitenleiste eingeben.

Das ist alles. Satz und Thema braucht die Suche — ohne sie gibt es nichts zu suchen.

Nie übermittelt werden

  • der Rest des Dokuments — Absätze, die Sie nicht markiert haben;
  • andere Dateien in Ihrem Drive, auch die gerade daneben geöffneten;
  • Ihre E-Mails, Ihr Kalender oder Ihre Kontakte.

Details in der Datenschutzerklärung und in den AGB.

Sie schreiben woanders? Ein Konto für alles

Dasselbe Kontingent, derselbe Verlauf und dieselben Quellen gelten überall, wo cytado verfügbar ist. Sie wählen ein Werkzeug, kein weiteres Abo.

Häufige Fragen

Liest das Add-on mein gesamtes Dokument?

Nein. cytado erhält nur, was Sie selbst absenden: den markierten Satz und das Thema Ihrer Arbeit. Der Rest des Dokuments verlässt Google Docs nie, und das Add-on sieht keine Dateien in Ihrem Drive — seine Berechtigungen umfassen nur das eine Dokument, in dem Sie gerade arbeiten.

Warum öffnet sich bei der ersten Fußnote eine Dateiauswahl?

Das ist eine einmalige Formalität von Google, kein Fehler. Das Add-on arbeitet bewusst mit engen Berechtigungen („nur Dateien, die Sie selbst auswählen“), und Docs behandelt ein geöffnetes Dokument erst als ausgewählt, wenn Sie das mit einem Klick auf „Select“ bestätigen. Das passiert einmal pro Dokument — danach fügt sich die Fußnote von selbst ein, ohne weiteren Klick.

Woher weiß ich, dass die Quellen echt sind?

Jedes Ergebnis ist eine existierende Publikation mit Link zum Original, gedruckter Seitenzahl und einem Zitat genau von dieser Seite. Ein Klick auf den Link, und Sie haben es in einer Minute geprüft. Stützt nichts Ihren Satz, erhalten Sie ein ehrliches „nicht gefunden“ — das Add-on erfindet nie eine Quelle, nur um etwas anzuzeigen.

Was unterscheidet die gedruckte Seitenzahl von der Seitenzahl im PDF?

Sie stimmt mit der Ausgabe überein. Ein Artikel, der in der Zeitschrift auf S. 612 steht, ist im PDF oft Seite 3 — und genau diese 3 landet in der Fußnote, wenn Sie sie aus dem PDF-Reader übernehmen. Wer das Zitat auf Seite 3 sucht, findet es dort nicht. Wir lesen Publikationen Seite für Seite mit der Paginierung der Ausgabe, deshalb führt „S. 612“ genau dorthin, wo das Zitat steht.

Funktioniert es auch auf Deutsch?

Ja. Der Korpus umfasst deutsche, englische und polnische Publikationen — Sie schreiben Ihre Arbeit auf Deutsch und erhalten deutsche Quellen mit Seitenzahlen. Die Seitenleiste des Add-ons ist auf Englisch, aber es sind nur drei Schaltflächen, und die Ergebnisse erscheinen in der Sprache der Quelle.

Was kostet das?

Add-on und Konto sind kostenlos; das Gratiskontingent umfasst 100 Belege pro Monat, ohne Kreditkarte. Danach gibt es Pakete ab 19 $ im Monat. Sie zahlen nur für Belege, die Sie tatsächlich erhalten haben — ein „nicht gefunden“ ist immer kostenlos.

Funktioniert dasselbe Konto auch anderswo?

Ja, es gibt nur ein Konto. Dasselbe Kontingent und derselbe Verlauf gelten im Word-Add-in, im MCP-Connector für Claude und ChatGPT, in der Chrome-Erweiterung und im Panel auf cytado.com. Im Panel (Konto → API) sehen Sie, wie viel jeder Kanal verbraucht hat.

Wie widerrufe ich den Zugriff?

Auf zwei Wegen, beide sofort wirksam: Deaktivieren Sie im cytado-Panel (Konto → API) den Schlüssel „Google Docs add-on“, oder deinstallieren Sie das Add-on in den Einstellungen Ihres Google-Kontos. Sie können auch beides tun.

Ihre nächste Fußnote ist zwei Minuten entfernt

Installieren Sie das Add-on, markieren Sie einen Satz in Ihrer eigenen Arbeit und prüfen Sie, ob die Quelle standhält. Die ersten hundert Belege pro Monat sind kostenlos, ohne Kreditkarte.